Im Urlaub und dann kam der Einbruch
an einem Donnerstag im Juli bin ich zur Insel Poel gefahren.Eigentlich wollte ich erst am Freitagmorgen aufbauen, aber dann kam alles anders. Kurz vor 18:00 Uhr traf ich in Kirchdorf ein. Der Platz war schon gut gefüllt und ich traf auch gleich den Veranstalter Tom von Sündenfrei. Er zeigte mir meinen Aufbauplatz und schwuptiwup konnte ich auch gleich aufbauen. Erstmal wollte ich aber die ganzen lieben mittelalterfreunde begrüßen. Ich war lange nicht mehr mit Sündenfrei unterwegs und so freute ich mich umso mehr alle wiederzusehen.
Bevor ich mit dem Aufbau begann ging ich aber erstmal noch was essen im Hafen mit Eberhard und Antje. Das brauchte ich nach der langen Fahrt and mehr erstmal zur Stärkung.
Es war schön am Meer zu sitzen und ein wenig Fisch zu essen. Danach es war schon spät geworden wollte ich aber zumindest den Stand stehen haben und das tat ich dann geschwind. Der ein oder andere kam noch vorbei und ich lies den Abend auf dem Steg am Meer mit guten Freunden ausklingen.
Der Markt am Wochenende war wie immer sehr schön. Es war auch schön warm sodass es alles in allem gut lief zumindest für Poel.
Am Sonntag Nachmittag kam dann meine Tochter mit meinen beiden Enkelb. Oh habe ich mich gefreut als sie endlich angekommen sind.
Wir überlegten uns noch zwei Tage irgendwo auf dem Weg nach Stralsund zu verweilen und so wurden wir in Dierhagen fündig. Ich wollte Maria diesen Ort mal zeigen. Es ist dort sehr schön und man muss nicht immer bis zur Insel Rügen fahren. So buchten wir bis Mittwoch auf dem Campingplatz ein.
Es waren wunderschöne Tage mit einer kleinen Nachtwanderung und sogar einem Strandtag. Leider verging die Zeit viel zu schnell und ich wollte am Mittwoch garnicht weiterfahren, aber ich musste ja zu meinem nächsten Markt nach Stralsund.
Diesmal hatte ich mir vorgenommen den Markt ohne Hilfe zu organisieren, aber irgendwie gibt es immer so liebe Menschen dass ich auch ohne zu fragen immer jemanden hatte wenn ich

mal irgendwohin musste. Ich bemerkte wie schön das Leben doch sein kann. Wie meistens lernte man auch wieder neue Menschen kennen, die ein bleibenden Eindruck hinterlassen.
Von Stralsund aus hatte ich in Markgrafenheide für 14 Tage eine Ferienwohnung gebucht und fuhr Sonntag Abend dorthin. Die erste Nacht verbrachte ich im Auto am Strandparkplatz. Dort ist es wirklich schön, man hört das Meer rauschen und gleich hinter der Düne ist das Meer einfach traumhaft. Jetzt ein paar Bilder von den Tagen am Meer.
So und nun zum beschissenen Teil von meinem Urlaub-der Einbruch in mein Haus!!!!
Erstmal die Bilder von der Verwüstung!

Der Tag an dem ich über meine Kamera den Einbruch mitbekam war fürchterlich.
Ich begriff zu Anfang garnicht was da wirklich passiert war.
Ich begab mich erstmal zur Strandbar um mich zu betrinken um irgendwie schlafen zu können. Aber als der Alkohol nachließ war ich putzmunter. Am nächsten Morgen ging der Hororr los. Anruf vom Vermieter und der Polizei. Es wurde alles aufgenommen und mir eine Vorgangsnummer gegeben. Ein guter Freund ging danach in mein Haus und machte die Bilder. Alles verwüstet— einfach alles. Ich war total geschockt und musste mich erstmal sammeln. Geld weg und was war überhaupt noch zu gebrauchen. Ich musste eine Entscheidung fällen, Was mache ich jetzt, Ich entschied mich zum Unverständnis aller meinen Urlaub weiterzuführen und nicht nach Hause zu fahren. Ich konnte eh nichts mehr ändern.
Es viel mir sehr schwer; aber was hatte ich zu erwarten?
Es war nichts mehr zu ändern! Der Urlaub war bezahlt und vielleicht bringt mir die Zeit etwas mehr Ruhe.
Falsch gedacht um so mehr Zeit verging um so weniger wollte ich nach Hause.
Ich bin dann erst Sonntags Abends losgefahren und war so gegen zwei nachts zu Hause. Vor einem zu Hause was völlig verwüstet war. Die ganze Fahrt musste ich darüber nachdenken; wie es sein wird; wenn ich das Haus betrete.
Aber dazu im nächsten Beitrag mehr.



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