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12. Kaiser Otto Fest-Montag war nicht mein Tag oder dochđŸ€·đŸ»â€â™€ïž

Aktualisiert: 6. Okt. 2022













Das war ein sehr schönes Fest mit sehr vielen tollen EindrĂŒcken und jedem zu empfehlen, der noch nie da war. Eine wunderschöne Kulisse am Domplatz und auf dem Gouvernersberg bis hin zum FĂŒrstenwall. Sehr viele Attraktionen, verschiedene Workakts und viele BĂŒhnen. Wirklich ein wunderschönes Fest, danke an Mirko, dass hast du wieder toll gemacht.

Ja am Donnerstag war Aufbautag, die Sonne schien, mein Platz war schon reserviert und ich konnte sofort mit Aufbau beginnen. Das war alles sehr angenehm. Mein Standnachbar vom letzten Jahr war auch schon da und fertig mit aufbauen .Wir begrĂŒĂŸten uns und freuten uns wieder da zu sein. Nach drei Stunden war ich dann soweit fertig. Ich erzĂ€hlte noch mit ein paar anderen Standbetreibern und freute mich Sie nach langer Zeit wieder zu sehen, meine Liebe Magdalena zum Beispiel oder Manja aus Wernigerode und noch viele andere. Da ich am nĂ€chsten Morgen nochmal arbeiten musste beim Abwasserverband fuhr ich so gegen fĂŒnf nach Hause. Ich ruhte mich noch etwas aus, da die nĂ€chsten Tage doch sehr anstrengend werden wĂŒrden und ging frĂŒh zu Bett. Am nĂ€chsten Tag war ich schon sehr aufgeregt und fuhr so halb eins mittags nach Magdeburg um die restlichen Vorarbeiten noch zu erledigen. so ab 17:00 Uhr wurde eröffnet, doch irgendwie waren nicht so viele Besucher wie im Vorjahr da. Kein Problem- machen wir uns einen schönen Abend. Ein paar Dinge gingen dann doch und als um halb acht meine Freundin mit Ihrem Mann auftauchte, war der Abend gerettet. Es war wirklich schön, dass sie mich besuchen kam. Wir unterhielten uns ĂŒber die vergangenen Wochen und machten PlĂ€ne fĂŒrs nĂ€chste Jahr damit wir uns öfters sehen könnten und Sie witzelte darĂŒber, aber meine Planung fĂŒr 2023 steht vor der TĂŒr und ich muss jetzt schon planen ansonsten wird das wieder nichts. Der Abend neigte sich dem Ende und wir fuhren nach Hause.

Am nĂ€chsten Morgen wie es im Wetterbericht stand folgte der angesagte Regen, den ich schon in Oschersleben pĂŒnktlich um 8:00 Uhr begrĂŒĂŸen konnte. Traurig so ein Wetter bei solch einem tollen Markt und es kam wie es kommen musste, es regnete und regnete und die Besucher waren nicht wirklich zahlreich erschienen. Ich wĂŒrde bei solchem Wetter auch nicht rausgehen dachte ich mir so. Die Zeit verging und hier und da lockerte das Wetter etwas auf, aber so richtig bestĂ€ndig wurde es an dem Tag nicht wirklich. Aber wir haben es ĂŒberstanden und haben uns auch nicht todgefroren. Das war ja schonmal gut.

Eigentlich wollte ich den Abend in Magdeburg bleiben, aber dann es war so eine halbe Stunde vor Mitternacht ĂŒberlegte ich es mir doch anders und fuhr nach Hause.

Jetzt folgt der Sonntag und da stimmte das Wetter, die Besucher des Marktes und ich hatte eine Menge Spaß und dazu verdiente ich noch Geld. Das war ein Tag, wie man ihn doch öfters haben möchte. Am frĂŒhen Nachmittag tauchten meine Geschwister auf und besuchten mich. Das fand ich richtig Klasse, denn ich hatte Sie auch schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Im Sommer wollte ich sie zwar besuchen, aber dann waren in Dierhagen 35 Grad im Schatten und wann hat man das schonmal an der Ostsee und so blieb ich oben.

Dann kam auch noch völlig unerwartet Adas vorbei, den ich ja seid Stralsund nicht mehr gesehen noch gesprochen oder in irgendeiner Weise kommuniziert hatten, vorbei. In der letzten Zeit musste ich schon stĂ€ndig an ihn denken und wusste nicht wie es sein wĂŒrde, wenn wir uns begegnen. Da ich der Meinung war, dass er mich wirklich hassen wĂŒrde fĂŒr die Sachen die passiert sind, wusste ich auch nicht so richtig, was jetzt sein wĂŒrde. Ich bin zwar nicht der Meinung, dass das so ist, aber mir war auch klar, dass er das so sieht. So nun war der Augenblick gekommen und er kam die Treppe herunter an meinen Stand. Irgendwie war ich gar nicht so richtig anwesend oder ich war von der Situation ĂŒberfordert. Keine Ahnung, aber gefreut habe ich mich schon als ich ihn sah. Das muss man auch erstmal können- so einfach nach 11 Wochen vor dem anderen zu stehen und nicht zu wissen was einem erwartet. Aber selbst ich wusste nicht, wie ich jetzt reagieren wĂŒrde und lies es erstmal auf mich zu kommen. Ja und da war die Verbundenheit schon wieder da- unglaublich was da immer zwischen uns so abgeht. Als ob die Zeit gar nicht da war, die vergangen war. Einen Menschen den man irgendwie wirklich kennt und der einem so dermaßen vertraut ist. Es war auch wenn das keiner verstehen kann sehr harmonisch und schön.

Abends fuhr er vor und machte zuhause schonmal ein Feuer und die Badewanne war auch schon fertig mit Kerzenschein. Das war wirklich schön und ich konnte es auch wirklich sehen. Nicht wie in der Vergangenheit wo ich ĂŒber solche Dinge hinweggeschaut habe. Es war ein wirklich animierender Abend mit auch einigen GesprĂ€chen zwischendurch, die auch wichtig waren. Am nĂ€chsten Morgen noch völlig verpeilt von der Nacht machte ich mich fertig fĂŒr meinen letzten Markttag in Magdeburg. Ziemlich frĂŒh war ich schon da und trank bei Jana und Jens am Eisstand noch einen Kaffee vor Marktbeginn und wir quatschten ĂŒber dies und das.

Zwar schleppte sich der Tag so hin, aber das Wetter war wieder gut, Besucher waren da, die erstmal in Stimmung zum Markt kommen mussten. Alles in allem war der Tag bis dahin perfekt! Und dann man glaubt es kaum hab ich doch ne Wespe verschluckt. So ganz und gar steckte Sie gefĂŒhlt in meinem Hals fest und kam da nicht mehr raus. Oh Gott so eine Scheiße und was nun. Alles schwoll an und Nicole war gerade da und meinte, dass ich zu den Sanis gehen sollte, sie kĂŒmmert sich. So und schwuppdiwupp lag ich im Krankenwagen, völlig panisch, ob ich jeden Moment abklappen wĂŒrde und was dann sein wird. Der totale Trubel um mich drumherum, Zugang legen Beatmungsmaske aufgesetzt, Überwachung das volle Programm und dann ab in die Uniklinik. Da warteten die schon auf mich. Ich konnte ĂŒberhaupt nicht mehr schlucken und mit der Luft war es auch nicht so prall. Ich hatte schon Angst muss ich sagen, aber die Ärzte waren wirklich sehr nett zu mir. Ein HNO Arzt untersuchte mich dann noch und stellte fest- oh wie verwunderlich mit einer blöden Sonde, dass meine Speiseröhre am Kehlkopf geschwollen war. Na dass hĂ€tte ich von draußen auch sagen können. War sehr eklig, aber nicht zu Ă€ndern. Ich bekam dann noch eine Infusion und nochmal eine Beatmungsmaske auf. Dann sollte ich 24 Stunden ĂŒberwacht werden. Mhm das geht doch nicht, ich muss doch meinen Stand abbauen. Was mach ich jetzt nur. Angst hatte ich schon aber was sollte ich tun. Der Stand musste da weg. Zwar hat Nicole den erstmal ĂŒbernommen, aber auch sie musste nach Hause. Das war wirklich mega lieb von Ihr und ich weiß gar nicht, wie ich ihr dafĂŒr danken soll. Sogar Umsatz hat die Maus gemacht- wie toll.

So gegen 17:30 Uhr hab ich mich dann in der Uniklinik selbst entlassen. Zwar hatte ich Angst, dass noch was passiert, aber was sollte ich machen. Adas hat zwar gesagt, dass er mir beim Abbauen hilft, falls es nötig wird, aber das wollte ich nicht. Das kann ich doch nicht bringen, erst sperr ich mein Handy 11 Wochen lang und dann soll er mir gleich wieder helfen. Sowas macht man nicht, obwohl es wirklich schwer war fĂŒr mich. Ein paar Kollegen haben mir dann aber doch beim Einladen geholfen und so bin ich relativ frĂŒh losgekommen. Der Arzt in der Uniklinik meinte, dass ich nicht unbeaufsichtigt zu lange Zeit alleine sein sollte und dass ich mit Eis kĂŒhlen sollte. Also bin ich nochmal zur Tankstelle in Oschersleben gefahren🙈, aber viel zu schnell, ja Tara und dann wurde ich auch noch geblitzt. So eine Scheisse, der Tag wĂŒrde einfach nicht besser, wĂ€re ich mal im Krankenhaus geblieben, ging ja nicht, aber zu dem Wespenstich jetzt nun auch noch ein Monat Fahrverbot und eine Geldstrafe. Tja leben tue ich zum GlĂŒck noch und der Rest wird sich finden. So bin ich dann nach Hause gefahren, wo Adas schon auf mich wartete. Tja so kann ein Tag auch aussehenđŸ€·đŸ»â€â™€ïž. Na ist ja alles nochmal soweit gut ausgegangen-oh man.



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