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Mittelaltermarkt zu Herne und Trixi mal wieder in ihrer eigenen Welt

Aktualisiert: 15. Sept. 2022


Ja am Donnerstag ging es um zwölf Richtung Herne. Eigentlich wollte ich ja über meinen Sommerurlaub weiter berichten, aber die Zeitabstände sind einfach zu lang und so berichte ich heute erstmal über mein Wochenende. Da war die Trixi mal wieder so richtig in ihrer Welt glaube ich🙈🤷🏻‍♀️. Tja irgendwie nicht so richtig greifbar das ganze und doch passiert.

So gegen halb fünf kam ich dort an und bekam auch gleich einen schönen Platz an der Bühne. Ich baute erstmal auf. Emotional noch überschüttet von den Ereignissen in Stralsund, die irgendwie auf einmal wieder da waren, vielleicht lag es daran, dass die Marktsession von Adas vorbei war und er am Sonntag auch noch Geburtstag hatte. Keine Ahnung, aber irgendwie war ich mal wieder emotional an ihn gebunden, wie schon lange nicht mehr. Ich denke, dass das auch die Ursache war, warum dieses Wochenende so verlief. Gefûhlte tausendmal beendet und doch nicht losgekommen und warum-keine Ahnung 🤷🏻‍♀️. Nennt man das nun Liebe oder Dummheit. Lassen wir das mal dahingestellt.

Jedenfalls wollte Marc, den ich seid 2 Jahren kenne und mich mit ihm schon seid dem Frühsommer immer mal treffen wollte, dort endlich sehen. Aber irgendwie ist immer was dazwischen gekommen. Er hatte immer so eine fixe Idee, er kommt nicht zu mir, ich müsste zu ihm kommen. Es passierte aber nicht, weil ich nicht konnte am we oder weil an der Ostsee 36 grad waren und ich 🙈 lieber am Meer geblieben bin. Wann hat man schonmal durchgängig solche Temperaturen an der Ostsee?

Naja der Donnerstag verging und Marc hatte zwar geschrieben, kam aber erst am Freitag nach Marktbeginn endlich an. Er hatte zwar noch keine Auftritte-kam also wegen mir, aber das hat die Trixi mal wieder völlig ignoriert, was sie dazu brachte ihm nicht wirklich toll zu behandeln und sich dachte, oh seien wir mal ganz sie selbst und zeige ich ihm mal wie die Trixi so wirklich tickt. Na dass war vielleicht ein bisschen viel für den Herren so im Nachhinein. Aber ich wollte von Anfang an wissen, ob dass wieder so eine komplizierte Geschichte wird, wie ich schon zu oft in meinem Leben hatte und sonst war ich immer lieb und verständnisvoll bis die Trixi platzt und dann kommt alles brachial raus und die Menschen in meinem Umfeld wissen garnicht wie ihnen geschieht, aber irgendwann kann ich nicht mehr und es muss raus. Also feierte ich die Band Dartagnan und lies es mir gut gehen, hier und da ein Spruch von mir, was mir alles so miesviel. Am Ende der Veranstaltung wollte ich aber noch nicht gehen und so fragte ich ihn, ob er mit zu Uli kommt. Die kannte er auch schon von früher und wir fanden uns dort ein. Die Trixi nach Marktschluss noch nicht wirklich müde trank dann hier und da und zum Schluss noch einen Absinth. Oh dass hätte ich lieber lassen sollen, denn da kam dann alles aus mir raus🤷🏻‍♀️. Sowas wie, dass er nicht zu mir wollte aber ich sollte ständig 700 km zu ihm obwohl ich nur am arbeiten bin und das er ein Narzisst 🙈 ist, ja dass waren dann so die Auswirkungen von meiner Beziehung zu Adas, ja und er meinte nur dass er mich doch heiraten will und ist doch schon alles gut. Nein für die Trixi war garnichts gut und ich sagte nur-heiraten will ich aber nicht und dich schon garnicht. Heiraten wie stellt er sich das vor, war das ein Witz, ich kenn ihn ûberhaupt nicht. Ohje, da war sie wieder die Bindungsangst der Trixi, tja war mir in dem Augenblick aber auch völlig egal. Ina und Gerald kamen noch vorbei und ich fragte ihn, was jetzt nun ist. Marc meinte er müsse mit dem Hund jetzt gassi und ich na musst du wissen was dir wichtiger ist oder so ungefähr, dachte aber, dass das heißt er kommt nicht wieder und dann nachdem er so alles trotzdem ertragen hatte, machte er nen Spruch: wie da hab ich jetzt keinen Bock drauf und ging. Ja und die Trixi sagte sich-na ich auch nicht und stolperte zu ihrem Auto. Dort angekommen saßen Ina und Gerald noch vorm Auto und ich freute mich sie zu sehen. Ich kotzte mich über mein erlebtes aus und beide meinten: na bei solchen Sprüchen wären wir auch gegangen. Dass geht ja wohl überhaupt nicht. Die Sprüche die die meinten, hatte ich aber so richtig garnicht wahrgenommen. Naja was soll's, wir saßen noch etwas zusammen und dann schlief die Trixi auch bald ein. Davor bekam ich noch ne Nachricht, wo ich denn jetzt sei von Marc und ich daraufhin nur: na bin jetzt im Auto, dass hieß für ihn: das war's für heute.

Ich schlief wie gesagt ein und am nächsten Morgen war ich etwas zerknautscht und musste erstmal irgendwie mich markt fertig machen. Ging dann aber besser als erwartet. Ja Tag 2 war auch nicht so lustig. Es regnete den ganzen Tag in strômen, solch eine Wetterlage hatte ich das ganze Jahr noch nicht. Oh man war das viel Regen von oben. Das ging wirklich den ganzen Tag bis abends so gegen acht. Völlig genervt und kaum Umsatz vertrieb ich mir die Zeit mit Leuten vom Markt, dir abwechselnd zum Glück vorbei schauten. Bis um halb vier war von Marc nichts zu sehen. Er schrieb mir zwar aber ansonsten Fehlanzeige, meinte zwar er hätte mich öfters nicht gesehen am Stand, aber ich war die ganze Zeit da. Komisch-aber war mir wurscht. Wir sprachen uns dann aus und ich erzählte ihm warum und weswegen ich so war und dass das etwas Zuviel wurde. Es war alles soweit gut und er wollte mal wieder zum Hund und was essen. Ja gut-ist halt so und arbeiten musste er ja auch. Aber nicht bis nachts halb eins. Wir durften aufgrund der Wetterlage früher Feierabend machen und waren gegen 23 Uhr mit allem durch. Mars und die anderen beiden mit denen ich auch am vergangen Abend die Zeit verbrachte kamen vorbei und wir feierten, hörten Ostfront und erzählten über Gott und die Welt. Ich weiß nicht wie spät es wirklich war, aber plötzlich und unerwartet stand auf einmal Marc an meinem Stand nicht wirklich reinkommend nur seine Hündin, die sich wegen irgendwas erschrocken hatte und es ging wieder schief.Ich sauer was wollte er denn noch hier, jetzt wo ich normaler weise schon im Bett gelegen hätte, jetzt wollte ich auch nicht mehr und so gab ein Wort das andere und er ging wutentbrannt. Tja war ich wirklich traurig-mhm irgendwie nicht, was sollte ich mit so einem Typen? Das war mir echt zu blöd. Mehr war ich zornig, dass ich schon wieder so was anstrengendes mir ausgesucht hatte, worauf ich gerade gar keinen Bock hatte. Konnte es nicht mal schön und einfach sein? Kompliziert hatte ich mein ganzes Leben 🥺. Ja und so machten wir dann irgendwann den Stand zu und zogen zu meinem Bus um. Wieder eine Nachricht von Marc, aber es war jetzt mal endgültig Schluss mit lustig und ignorierte es. Am nächsten Morgen war ich wirklich froh, dass Sonntag war und ich den letzten Tag vor mir hatte. Adas hatte nun heute Geburtstag und für mich ist der Geburtstag eines Menschen ein sehr wichtiger Tag. Es fiel mir unheimlich schwer nicht zu gratulieren. Immer wieder musste ich an ihn denken, ich konnte es einfach nicht nicht🤷🏻‍♀️. Am Morgen bekam ich dann zwei Nachrichten von Marc, ja gut -es ist halt wie es ist und damit war es gut für mich, schade aber nicht zu ändern. Der Markttag war ziemlich anstrengend, da endlich Besucher kamen im Übermaß und dadurch wurde der Markt dann doch noch durchschnittlich gut. Zum Abbau kam Marc nochmal und verabschiedete sich und irgendwie standen ihm Tränen in den Augen-dass hat mich wirklich berührt und ich musste die ganze Rückfahrt an ihn denken. Traurigkeit wollte ich nun wirklich nicht hervorrufen. Das fand ich nicht schön. Auf dem Heimweg wollte mein Auto auf einmal Richtung Marc fahren, dass war schon komisch und so musste ich 10 km Umweg machen um nach Hause zu kommen. Ich hörte laut Musik und dachte ûber den Geburtstagsgruß nach. So gegen zehn wollte ich dann nachschauen, ob ich noch gratulieren kann oder ob er schon für heute durch war und dann passierte was wirklich merkwürdiges-mein Handy rief auf einmal ihn an, oh mein Gott, was war denn das auf einmal. Voller Panik drückte ich den Abbruchknopf, aber es funktionierte erst nach dem 4.mal. Voller Panik blockierte ich erstmal mein ganzes Handy und fragte mich, was das jetzt sollte. Oh man, dass wollte ich doch so auf keinen Fall, mhm, ich wusste nun auch nicht und fuhr weiter und weiter bis ich um halb eins endlich zu Hause war. Man war ich froh zu Hause zu sein und das Wochenende hinter mir hatte. Jetzt kommt erstmal ein Chilltag und nächstes Wochenende ist ein neuer markt neues Glück und so ging ich in die neue Woche wieder mal alles auf Anfang-naja kenn ich ja zur Genüge und so verfiel ich in den Alltagstrott.

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