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Sommerurlaub Teil 1

Aktualisiert: 4. Sept. 2022

Als ich über diesen Beitrag nachdachte viel mir auf, dass ich die vielen Erlebnisse in Teilen wiedergeben sollte. Zum einen wegen der Bilder und zum anderen wegen der Verschiedenartigkeit meiner 14 Tage und es waren nur 14 Tage meines Lebens.

Überschattet von den Ereignissen auf den Wallensteintagen, die eine Woche zuvor in Stralsund stattgefunden haben, dazu ein anderes Mal mehr, begann mein Urlaub am Donnerstag Mittag. Weil es doch mal wieder sehr Zeiteng war, wurde ich etwas nervös. Ob meine Tochter mit den Kidis rechtzeitig da ist und wir pünktlich los kommen, da ich auf der Insel Poel noch aufbauen musste ( meinen Klamottenstand). Es war alles perfekt-Maria war rechtzeitig da, dass umpacken in meinen kia ging auch super flott und dann ging es los in Richtung Poel. Nur 30 km von Oschersleben entfernt mussten wir das erste mal anhalten, weil die Blase drückte von den Kidis und der liebe Tristan gleich mal gebrochen hatte. Oh man, wie kannte ich das von früher und meinte, dass der Tristan mal lieber bei mir mitfahren sollte. Wieder unterwegs wunderte ich mich, dass mein Navi mich irgendwie falsch schicken wollte und fuhr die normale Strecke trotzdem weiter und siehe da, Navi war schlauer als ich, es war eine Sperrung und ich musste wohl oder übel dann doch wo anders lang. Eine Ampel kreuzte unseren Weg und wir mussten halten. Die Zeit nutzte ich dann um die Sachen, die auf dem Beifahrersitz lagen ordentlich zu verstauen. Als ich wieder hoch kam, war auf einmal das Auto vor mir irgendwie so nah🤷🏻‍♀️, fand ich ja merkwürdig, es hatte nicht bumm gemacht und doch war ich irgendwie dran. Ich stieg erstmal aus um zu sehen, was hier los war. Und da war der Autofahrer vor mir auch schon da, mhm irgendwie war ich an dem Auto dran-keine Ahnung wie. Naja fing ja schon gut an und dann wollte der unbedingt die Polizei einschalten-oh man, dass dauert dachte ich nur, nicht zu ahnen wie lange. Ich wollte ihm meine Unterlagen geben, aber da war nichts zu machen. Er bestand darauf. Meine schöne Zeit, jetzt ist meine ganze Planung dahin🥲. Maria und die Kinder schickte ich schonmal los und ich wartete nun und wartete und wartete-nach über 1 1/2 Stunden kam dann endlich die Polizei obwohl der Standort keine 500 m weit weg war und wir das totale Hindernis auf der Straße waren und ich die Polizei nach 45 Minuten anrief und nach fragte. Nichts zu machen-es dauert solange wie es dauert. Nach ungefähr zwei Stunden konnte ich dann weiter fahren. Ich war etwas zermörbt nach nur 35 km so eine Scheisse und ich die immer Stress wegen der Zeit machte, war diejenige die jetzt nicht aus dem Arsch kam🥲. Völlig genervt nahm ich meine Reise wieder auf und probierte Zeit aufzuholen. Mein Navi war irgendwie anderer Meinung und schickte mich die nächsten 300 km über irgendwelche Feldwege und Nebenstraßen. Keine Ahnung warum, aber nach dem Delikt in Haldensleben schwor ich mir, jetzt nur noch nach Navi zu fahren. Irgendwie 4 Stunden später landete ich dann in Kirchdorf auf der Insel Poel auf dem Mittelaltermarkt, der morgen beginnen sollte.

Meine Tochter und die Kids waren auch schon da und Tom der Marktmeister zeigte mir meinen Standplatz. Die anderen erstmal begrüßend, kam ich so langsam an und auch runter. Maria war total süß, sie wollte mir die ganze Zeit helfen beim Aufbau und die Kidis auch, nur ist das nicht so einfach, wenn man das noch nie gemacht hat. Voller Elan und Tatendrang bauten wir zusammen auf und räumten die Sachen in den Stand. Es ging super schnell und dadurch konnten wir noch ein Essen am Meer uns genehmigen. Das Ambiente war super schön und wir hatten alle doch ziemlich Hunger. Nach dem Essen machte ich noch etwas weiter und hing meine Sachen im Stand auf. Da die Zeit schon etwas fortgeschritten war, entschieden wir uns im Auto vor dem Stand die Nacht zu verbringen.

Am nächsten Morgen frühstückten wir im Grünen und danach fuhr Maria mit den Kindern auf den Campingplatz in Timmendorf, nicht das Timmendorf in Schleswig Holstein, sondern das auf der Insel Poel. Schon witzig der Timmendorfer Strand befindet sich auch nochmal auf Poel und da ist es richtig schön noch so ursprünglich ohne soviel Vermarktung sondern noch wie früher-einfach schön🥰.

Am Freitag Nachmittag um 14:00 Uhr begann der Markt und es war wunderschön anzusehen, wie Maria in all den Jahren nichts verlernt hatte. Sie verkaufte wie ein kleiner Engel und man sah ihr an, dass es ihr wirklich Spaß machte. Das merkten auch die Besucher. Emilia und Tristan hatten auch viel Spaß von den Wasserspielen, bis fahren mit den Wikingerschiffen auf der Ostsee, dem letzten lebenden Drachen oder auch Lupus mit seiner Gaukler Show verzauberten nicht nur die Gäste sondern auch die beiden Mäusen. Es war ein wundervoller Markt mit einem einzigartigen Ambiente und voller vieler toller Eindrücke. Abends fuhr Maria immer mit den Kindern auf den Campingplatz und die Trixi feierte mit ihren Marktkollegen bis tief in die Nacht. Frühmorgens Frühstückten wir entweder vorm Stand oder aber auch an der Ostsee direkt am Meer, ein anderes mal kochten wir vor Marktbeginn Tajine. Als der Markt zu Ende ging, war ich am Sonntag schon etwas traurig, dass die Zeit mit Maria und den Kidis auf’n Markt erstmal wieder vorbei war, aber wir hatten ja noch ein paar Tage auf dem Zeltplatz vor uns und da freute ich mich schon drauf. Pünktlich zum Abbau fing es fürchterlich an zu regnen und wir räumten alles im Regen ins Auto-als es dann immer noch nicht aufhörte, beschloss ich den Stand erst am Montag morgen abzubauen und schickte Maria mit die Kids auf den Campingplatz.

So saßen alle die noch da waren und nicht nach Hause gefahren sind oder zum Wacken wollten unter meinem Stand und wir erzählten ûber dies und das.

Am Morgen baute ich dann den Stand ab und fuhr nach Timmendorf auf den Campingplatz, wo Maria und die Kinder schon auf mich warteten. Hierzu aber mehr im nächsten Beitrag.

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